Über uns

Unsere Mitglieder

Ich bin Rose. Im Januar 2020 habe ich zusammen mit Sofia die Initiative Inklusiv durch das Studierendenparlament gründen lassen.

Im Laufe meines Studiums bin ich mehrfach auf fehlende Strukturen und Unterstützung (sowie viele Hindernisse) für Menschen mit Behinderung gestoßen. Ich habe mir ein Netzwerk von Studierenden für Studierende gewünscht und es dann einfach gegründet. Ich selbst habe eine chronische Erkrankung und einen GdB von 30.

Ich bin Sofia & gründete gemeinsam mit Rose im Jahr 2020 die Initiative Inklusiv.
Dies geschah vor allem aus dem Wunsch raus aktiv Unterstützung zu bieten und meine Ressourcen für die Initiative einzusetzen, um unserer Universität zu mehr Barrierefreiheit zu verhelfen. Dabei schätze ich es, meinen Wissenshorizont im Bereich Inklusion zu erweitern und die Sensibilisierung für dieses Thema voranzutreiben.

Ich bin Celine und bin seit Oktober 2020 bei der Initiative dabei.
Ich studiere Medientext und Medienübersetzung und interessiere mich für barrierefreie Kommunikation. Ich hoffe, mit der Initiative das Bewusstsein der Gesellschaft auf die Barrieren in unserer Welt zu lenken.

Ich bin Annika & studiere Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis. Ich bin im Laufe dieses Studiums mit meiner Sehbehinderung auf viel Hilfsbereitschaft und Verständnis, aber auch auf viele Dinge gestoßen, die sehr viel einfacher und barriereärmer sein könnten, wenn sich nur jemand daran setzen würde, sie zu ändern. Deswegen bin ich seit Oktober 2020 bei der Initiative dabei.

Ich bin Marie und studiere seit 2018 Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Domäne der Universität Hildesheim. Neben dem Studium befasse ich mich aber auch mit künstlerischen wie sozialen Projekten und sammle gerne in allerlei Lebensbereichen Erfahrungen. Das Engagement gegen Benachteiligung und Ausgrenzung liegt mir dabei besonders am Herzen. Denn das Thema Inklusion einhergehend mit Toleranz, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist heute wichtiger als je zuvor.

Ich bin Katharina und studiere Internationale Kommunikation und Übersetzen an der Universität Hildesheim. Das Anliegen der Initiative, die Uni und das Studium barrierefreier zu gestalten und ein Bewusstsein für Behinderungen sowie physische und psychische Krankheiten zu schaffen, möchte ich gern unterstützen. Denn unsere Gesellschaft hat leider auch noch im 21. Jahrhundert an vielen Stellen Nachholbedarf im Bereich Inklusion. Besonders interessiert mich hierbei die Sichtweise von Betroffenen sowie der Austausch über mentale Gesundheit. Glücklich bin ich außerdem, wenn ich mich kreativ einbringen und von anderen lernen kann.

Ich bin Maria und studiere Psychologie an der Universität Hildesheim. In meinem FSJ an einer Förderschule bin auf die Benachteiligungen und Barrieren, die Menschen mit Behinderung erfahren, aufmerksam geworden. Seitdem ist mir die gesellschaftliche Teilhabe ein persönliches Anliegen, für das ich mich gerne einsetze. Ich bin bei der Initiative Inklusiv dabei, weil ich die Uni und das Studium barrierefreier gestalten möchte. Auch fachlich interessiere ich mich für das Thema Inklusion.

Ich bin Isabelle, studiere den Master of Education (Lehramt) und engagiere mich vielfach politisch sowie forschend für inklusive Themen – aus Menschenrechtsperspektive sowie selbst mit chronischen Erkrankungen. Seit 2016 bin ich auch Inklusionsreferentin in unserem AStA. Seit Anfang an bin ich hier selbst als Mitglied als auch in enger Kooperation in diesem Amt dabei.

Ich An dieser Uni blicke ich auf einen mittlerweile längeren Erfahrungszeitraum zurück und auf erfreulich wachsende Strukturen, in denen ich mich mit viel Herz für eine inklusionssensible Weiterentwicklung einsetze: Förderung einer barrierereduzierten Infrastruktur in Studium und Studienalltag, Kooperation mit universitären Akteur*innen im Zuständigkeitsbereich Inklusion und Interessentenvertretung von uns Studierenden, die durch die universitären Strukturen behindert und/oder diskriminiert werden. Außerdem berate ich Studieninteressierte und Studierende bei individuellen Fragen und Sorgen, aber auch studentische Gremien. Wenn am Monatsende dann noch Kapazität in diesem Amt übrig ist, initiiere ich (mit) hochschulpolitische Aktionen bzw. Veranstaltungen, um über diskriminierungsrelevante Themen aufzuklären und das Miteinander unter den Studierenden zu fördern.
—> www.asta-hildesheim.de/inklusion/

Unser Selbstverständnis

Hildesheim, 28.10.2020

Wir als Initiative haben uns gegründet, um Studierenden mit physischen Einschränkungen und / oder chronischer Erkrankung das Leben zu erleichtern.

Wir wollen unnötige Barrieren aus dem Weg räumen und ein starkes Netzwerk bilden, welches bei krankheitsbedingten Problemen unterstützen kann. Wir möchten darauf hinweisen, dass nicht jede „Krankheit“ etwas negatives ist, wie oft assoziiert wird. Es handelt sich „nur“ um eine Abweichung von einer „Norm“. Eine gesellschaftliche Norm ist veränderbar. Wir streben mehr Bewusstsein, Akzeptanz, Verständnis und ein Aufbrechen der Strukturen an, welche ein Studium mit Behinderung erschweren / behindern.

Als Motto orientieren wir uns hier an „Behindert ist man nicht, behindert wird man“ – Barrieren und Grenzen wurden von einem genormten Umfeld geschaffen, ohne zu bedenken, dass nicht alle Menschen die gleichen Voraussetzungen haben.

Eine größere Akzeptanz gegenüber verschiedenen körperlichen und gesundheitlichen Aufstellungen führt zu höherer Lebensqualität und einem besseren Zusammenleben von Betroffenen und nicht Betroffenen. Verschiedenes Vorwissen und Kenntnisse können nur aktiv zur Entwicklung und zum Wohl aller genutzt werden, wenn die Voraussetzungen gegeben und für alle vergleichbar sind. Akzeptanz muss auch gegenüber Hinweisen auf Barrieren und dem daraus entstehenden notwendigen Handlungsbedarf bestehen. Alle sollen sich sicher fühlen, Bedenken und Bedürfnisse zu äußern.

Wir als Initiative haben uns sowohl aus selbst Betroffenen als auch aus nicht Betroffenen Engagierten gegründet. Damit gehen wir bereits den ersten Schritt zu gegenseitigem Verständnis, Austausch und nachhaltiger Inklusion. Wir wollen die Kenntnisse und Fähigkeiten jedes Mitglieds individuell fördern und nutzen.

Wir tolerieren keine Diskriminierung jeglicher Art.

Wir stehen für ein „Miteinander“ und nicht für eine „wir gegen“-Mentalität.

Unsere Hauptziele sind Awareness und Möglichkeiten, persönliche Unterstützung zu schaffen. Damit streben wir an, strukturelle Benachteiligung langfristig auszuhebeln. Jedes Mitglied der Initiative Inklusiv erklärt sich bereit, mindestens ein mal pro Monat an Besprechungen teilzunehmen / in der jeweiligen Arbeitsgruppe aktiv zu sein. Richtwert für Engagement sind je nach Aufgabenfeld 2-10h/Woche. Gesundheitliche u.ä. Einschränkungen, die ein solches erschweren, sind hiervon selbstverständlich ausgenommen. Hiermit wird die Möglichkeit erworben, sich durch den AStA eine Ehrenamtsbescheinigung ausstellen zu lassen.